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In dieser Folge erklärt die Höchste Meisterin Ching Hai, dass Erleuchtung der einzige Weg ist, der Falle von Maya zu entkommen, und dass die Meisterin immer bereitsteht, um uns zu helfen.OK. Nun, die Hölle entsteht in deinem Geist, aber sie existiert auch außerhalb deines Geistes. Warum sage ich „in deinem Geist“ und „außerhalb“? Weil alles von unserem eigenen Geist erschaffen wird, wir das aber nicht wahrnehmen. Und wir glauben, dass es außerhalb von uns liegt, und das lässt uns leiden. Und wir haben immer noch das Gefühl, dass wir sehr unter der Hölle oder unter welcher Situation auch immer, die wir erschaffen, leiden. Aber das ist der Trick von Maya. Das ist der Trick der Illusion. Deshalb können die Menschen niemals aus ihnen herauskommen. Sonst hätte Buddha nicht kommen müssen, hätte (Herr) Jesus Christus nicht kommen müssen. Denn es ist so schrecklich, so unvorstellbar, die Tricks von Maya – dem großen Magier. Er macht solche Dinge. Es ist Maya. Es ist keine Person, es ist nur eine Naturkraft, die Menschen verstrickt, verzaubert, in dieser Welt gefangen hält. Aber in der Zwischenzeit müssen wir kämpfen, um aus dieser Illusion herauszukommen.Nun, wenn ihr „Die Räuber vom Liang-Schan-Moor“ lest – „Alle vier Meere sind Brüder.“ „Die Räuber vom Liang-Schan-Moor“. Hast du es gelesen? Wenn du all diese chinesischen Geschichten schon einmal gelesen hast, waren sie irgendwie… „Mê Hồn Trận“ (Labyrinth der Seelen). Kennst du das? „Mê Hồn Trận“, wie sagt man das auf Englisch? …Um deine Seele zu verwirren, so etwas wie… (Wie eine Fantasieinsel, eine Art…) Weißt du… (Ein Labyrinth.) Ein Labyrinth, ein Labyrinth? Richtig? Vielleicht. Du weißt schon, in das man hineingeht und nicht weiß, wie man wieder herauskommt. Alles sieht echt aus, und wenn man näherkommt, ist es nicht echt. Diese Strategen der chinesischen Kriegsführung erzeugen solche Illusionen, um ihre Feinde in eine Falle anzulocken und sie zu besiegen, ohne sie töten zu müssen. Kann also selbst der Verstand eines gewöhnlichen Menschen eine solche Strategie entwickeln kann, um Men- schen darin zu täuschen und sie dazu zu bringen, Dinge unter normalen Um- ständen mit eigenen Augen und Ohren als Halluzinationen wahrzunehmen, wie, glaubst du, würde dann die schöpferische Kraft der negativen Natur uns in dieser Welt erschaffen und täuschen?Das Einzige, wie man alles darüber wissen kann, ist die Erleuchtung. Niemand kann dir jemals schwarz auf weiß beantworten, was sie ist, wie sie entsteht, und alles andere, und wie man da herauskommt. Der einzige Weg, da herauszukommen, ist die Erleuchtung! Es ist unser eigener erleuchteter Geist, der all diese Winkel des Leids durchstrahlt.(„Die Meisterin erwähnte, dass die Sutras lediglich Erzählungen über Buddhas Erfahrungen sind. Stimmt es jedoch, dass das, was in den Sutras steht, das ist, was Buddha gesagt hat, nachdem es von drei seiner Schüler überprüft wurde?“) Ja, das stimmt. Es ist wahr. Die Sutras – die buddhistischen Schriften – sind wahr, und ihr könnt diese wunderschönen Welten erneut erleben. Zum Beispiel Amitabhas Welt, die Welt des Medizin-Königs, die Welt anderer Himmel usw. – ihr könnt jetzt dorthin gehen und sie besuchen.(„Wenn man nicht jeden Tag physisch beim Meister sein kann, wie findet man dann die Kraft, auf dem Weg zur Erleuchtung zu bleiben?“) Ja, wir haben den Glauben und die innere Erfahrung, die uns jeden Tag Kraft und Zuversicht schenken. Außerdem ist der Meister nicht der physische Körper. Der Meister kann jederzeit, überall und jeden Tag, jede Minute an deiner Seite erscheinen und dir helfen. Wenn du den Meister nicht siehst, wirst du zumindest seine Gegenwart spüren und dich in deiner Praxis und deinem Fortschritt bestärkt fühlen. Und heutzutage musst du dich auch nicht mehr an den Meister binden. Du kannst schreiben, du kannst telefonieren, du kannst faxen. Kurze Antwort, kurze Rückmeldung. Es gibt keine Barriere mehr. Außerdem kann der Meister, wie ich dir gesagt habe, jederzeit erscheinen. Und nach der Einweihung wacht der Meister bei jedem Schritt über dich. Du magst schlafen, aber der Meister wird es nicht tun. Du magst Fehler machen, aber der Meister weiß es.Du magst in einen Unfall verwickelt sein, aber der Meister wird dich herausholen oder dir helfen, die Schwere des Unfalls zu mildern. Du magst krank sein, aber du spürst nicht so viel Schmerz, denn der Meister wird dir helfen, dein Leiden etwas zu lindern. Und das ist die Aufgabe eines wahren Meisters. Und der Meister tut alle möglichen Dinge, wendet alle möglichen Tricks an, um dir zu helfen. Das ist das Gute daran, einen Meister zu haben. Sonst wozu? Wir sind ohnehin hilflos; wir können nichts tun. Wir wissen nichts, und der Meister steht nur daneben und sagt: „Hey, du bist so lustig!“Der Meister ist überall, zu jeder Zeit, und hilft dir in jeder Situation, ohne dass du physisch in der Nähe des Meisters bist. Aber wenn du in der Nähe des Meisters sein kannst, profitierst du natürlich noch mehr davon. In Indien sagt man: „Wenn du jeden Tag bei deinem Meister sein kannst, dann komm jeden Tag. Wenn es nicht jeden Tag sein kann, dann wenigstens einmal pro Woche. Wenn du nicht einmal pro Woche kommen kannst, dann einmal im Monat. Wenn nicht einmal im Monat, dann einmal im Jahr. Wenn nicht, dann musst du den Meister zumindest einmal im Leben sehen, bevor du stirbst.“ Aber das ist nicht für jeden wirklich notwendig. Manche Menschen sehen mich nie, wissen nie, wie ich aussehe, aber wenn sie in meinem Namen beten, erhalten sie die Antwort, und sie sehen mich auch dort erscheinen.Es ist mir so peinlich, darüber zu sprechen, sehr peinlich. Aber ich muss es euch sagen, weil es die Wahrheit ist. Es ist mir sehr peinlich, über diese Dinge zu sprechen. Ich weiß nicht, warum ich darüber spreche. Normalerweise erwähne ich diese Dinge nicht. Aber allein die Frage hat diese Reihe von Antworten inspiriert. Und verzeiht mir, wenn ich zu viel rede.Dieser Text ist auf Chinesisch verfasst. Ich wiederhole das später auf Englisch. „Wenn jemand in diesem Leben ernsthaft das Tao praktiziert, kann er dann die aus vergangenen Leben mitgebrachten karmischen Hindernisse augenblicklich beseitigen und sein Schicksal in diesem Leben ändern?“„Kann jemand, der jetzt lebt, wenn er sehr hart praktiziert, all sein Karma loswerden und dieses Leben ändern, das Schicksal dieses Lebens ändern?“) Ja, man kann es bis zu einem gewissen Grad ändern. Aber das Schicksal dieses Lebens ist schwer zu ändern. Man kann das gesamte karmische Muster aus der Vergangenheit ändern, sodass man in Zukunft nicht mehr zurückkehren muss, um wiedergeboren zu werden. Aber das Schicksal dieses Lebens ist bereits festgelegt und geschrieben, also muss man es durchleben. Aber durch deine Praxis und durch die Gnade deines Meisters wird dein Leben reibungsloser und erträglicher sein. Das ist alles.Wenn du zum Beispiel einen Autounfall haben musst, wirst du ihn trotzdem haben, aber vielleicht brichst du dir dabei nicht das Bein. Auch wenn das Auto dich überfährt, bekommst du nur ein paar blaue Flecken. Und das ist alles, was dir passiert. Normalerweise, ohne einen Meister, ohne Praxis, würdest du dir das ganze Bein brechen und verkrüppelt werden. Aber mit der Hilfe des Meisters würdest du nur ein paar blaue Flecken bekommen, das ist alles. Aber du musst trotzdem einen Unfall haben, und es gibt kein Entkommen vor dem bereits festgeschriebenen Schicksal dieses Lebens. Es wird nur geglättet. Aber das Schicksal, das Karma vieler Leben, wird der Meister verbrennen und auslöschen, zerstören, damit du nicht das Karma hast, im nächsten Leben wiederzukommen. Und das nennen wir „das Karma auslöschen“. Aber nicht das Karma dieses Lebens. Du wirst immer noch alt, du wirst immer noch krank, du musst immer noch deine Schulden bezahlen, und du kannst nicht einfach über Nacht zum Millionär werden, allein durch Erleuchtung.(Darf ich ganz kurz nachhaken, was Ihr ...?) Ja, ja, bitte. (Sie haben erwähnt, dass ... es scheint, als sei Ihr Leben bei der Geburt bereits vorbestimmt.) Ja. (Bedeutet das, dass das gute Karma, das Sie in diesem Leben schaffen, keinen Einfluss auf dieses Leben hat? (Das betrifft nur das nächste Leben?) Ja, es betrifft das nächste Leben, aber es betrifft auch etwas dieses Leben. Es wirkt sich aus, aber es ändert nichts. Es ändert nicht so viel. Manchmal wirkt sich das auf dieses Leben aus, aber nicht sofort. Was du zum Beispiel vor fünf Jahren getan hast, wird sich erst zehn Jahre später auf dich auswirken. Wenn du in diesem Leben bereits genug hast, wird es vielleicht auf das nächste verschoben. Es wird nicht unbedingt immer auf das nächste verschoben. Deshalb muss jeder, der dem Weg der Wahrheit folgt, darauf achten, dass er kein weiteres Karma mehr schafft, dass er keine Zeit hat, es zu begleichen. Deshalb müssen wir ein veganes Leben führen, damit wir den Tier-Personen nichts schulden. Wir müssen ein strenges, tugendhaftes Leben führen, damit wir keine weiteren unerwünschten Auswirkungen auf unser Leben heraufbeschwören, die dann zu Ausreden für das nächste Leben werden. Das ist der Nutzen der Disziplin und der Tugenden. Das bedeutet nicht, dass man in den Himmel kommt, wenn man sich an die Disziplin und die Tugenden hält. Oh, so einfach ist das nicht. Es dient nur dazu, unseren Weg rein und eben zu halten.(Das steht auch auf Chinesisch.) Ja. „(Warum ist es so, dass Gott manchmal auf unsere Gebete antwortet und manchmal nicht? Warum?“ Warum erhalten wir manchmal, wenn wir beten, eine Antwort von Gott? Und manchmal erhalten wir überhaupt keine Antwort? Warum?)Das liegt daran, dass unsere Aufrichtigkeit unterschiedlich ist. Die Intensität unseres Gebets hängt von unserer Stimmung ab. Nun musst du wissen, dass Gott oder Götter oder Göttinnen oder Buddhas alle in uns sind. Wenn wir also beten und wirklich tief im Gebet und in der Aufrichtigkeit sind und unser Gebet mit dieser innersten Weisheit, dieser innersten Kraft – dem allmächtigen Gott – in Kontakt kommt, dann erhalten wir die Antwort. Wenn wir nicht so tief in uns hinein- reichen, dann kommt sie nicht durch. Genau wie bei leichtem Regen, wenn wir einfach einen Regenschirm aufspannen oder uns mit einer ganz dünnen Schicht Kleidung vor Nässe und Kälte schützen. Aber wenn es stark regnet und auch windig ist, dann selbst wir… manchmal ziehen wir einen Regenmantel an, und der wird uns sogar einfach weggeweht. Die Intensität unseres Gebets ist also entscheidend dafür, ob wir eine Antwort erhalten oder nicht.(„Die perfekte Welt, von der die Meisterin sprach – existiert sie wirklich? Es scheint den Menschen schwer zu fallen, daran zu glauben. Existiert sie, wenn man daran glaubt, und existiert sie nicht, wenn man nicht daran glaubt? Ist die perfekte Welt, von der Sie sprachen, dasselbe wie der Himmel, von dem Jesus Christus sprach? Oder gibt es zwei verschiedene Welten, zwei verschiedene Himmel?“„Die Meisterin sprach von Buddhas Land, Ist das real? Existiert [es wirklich]? Es ist sehr schwer, die Menschen davon zu überzeugen. Muss man daran glauben, um es zu erlangen? Wenn man nicht daran glaubt, hat man es nicht? Ist das derselbe Himmel, den [Herr] Jesus Christus erwähnt hat? Oder gibt es zwei verschiedene Arten von Himmel?“)Es gibt verschiedene Arten von Himmel. Und es gibt eine Art von höchstem Himmel, das ist das, was wir das Reich Gottes nennen. Nun, je nach unserer Praxis, unseren Verdiensten und unserer Aufrichtigkeit gelangen wir auf verschiedene Ebenen. Das nennt man dann verschiedene Himmel. Und diese wunderschönen Länder existieren. Sie existieren wirklich. Wir können sie besuchen, um daran zu glauben. Wir müssen nicht an ihre Existenz glauben, wenn wir sie nicht sehen; ich mache dir keinen Vorwurf. Deshalb biete ich dir den Weg an, daran zu glauben. Ich muss es dir beweisen. Also, nach der Einweihung siehst du diese Welten vielleicht sofort oder vielleicht erst etwas später, und dann kannst du glauben. Wir können Dinge nicht glauben, die wir nicht sehen können. Das ist richtig. Das ist kein Atheismus. Es ist einfach ehrlich, logisch und bodenständig. Deshalb verurteile ich niemals Menschen, die nicht religiös sind oder denen der Glaube fehlt. Ich verstehe einfach, dass ihnen Informationen und praktische Beweise fehlen, sodass sie nicht glauben können. Deshalb biete ich ihnen einen Weg zum Glauben an.Photo Caption: „Demütig anbieten, was man tun kann“











