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Der Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum, Teil 10 von 15: Fragen und Antworten

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In dieser Folge spricht die Höchste Meisterin Ching Hai darüber, warum die Welt so ist, wie sie ist, mit Hölle, Himmel und der physischen Welt.

Morgen bei der Einweihung werde ich Ihnen zeigen, wo das Paradies ist und wie man dorthin gelangt. Und den anderen Menschen, die nicht zu mir kommen, kann ich nicht helfen. Wir können sie nicht zwingen, ins Paradies zu gehen, wohlgemerkt. Das müssen wir wissen. Sonst hätte (der Herr) Jesus Christus sie schon alle in das Reich Gottes gezwungen. Buddha hätte sie alle in das Land Buddhas gezwungen. Nein. Wir können manche nur mit Vernunft und Logik überzeugen. Und wenn die Menschen glauben, dann werden sie kommen.

„Wer zu mir kommt, wird das Paradies erhalten.“ „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis.“ Das hat (Herr) Jesus Christus gesagt. Er hat nicht gesagt: „Die ganze Welt wird im Licht wandeln, wenn ich hier bin.“ Nein! „Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln.“ Ich kann nicht die ganze Menschheit mit Gewalt oder bloßer mentaler Kraft dazu bringen, im Licht zu wandeln, nein. Das ist die erste Frage. Wir tun es nur still, und nur wer eine Affinität zu uns hat, wird kommen und Hilfe erhalten. Leider ist es so. Denn ihr müsst auch Gottes Plan kennen. Diese Welt muss weiterbestehen. Wir haben die Hölle; wir haben die (physische) Welt; und wir haben den Himmel. Die drei Welten sind miteinander verbunden und wichtig füreinander, wichtig für die Menschen. Viele Menschen mögen die Hölle, viele Menschen mögen den Himmel, viele Menschen mögen diese Welt. Man kann diese Welt nicht einfach in den Himmel verwandeln. Wohin gehen die anderen Menschen? Die Menschen möchten gerne in den Himmel. Richtig, gut, und wir bringen euch in den Himmel. Die Menschen möchten in dieser Welt leben – also müssen wir ihnen auch die Möglichkeit und die Freiheit geben, in dieser Welt zu leben. Deshalb muss diese Welt so sein, wie sie ist. Nur wenige Menschen wollen in den Himmel kommen, und dann wird der Meister kommen und sie holen. Denn verschiedene Gruppen von Menschen wollen unterschiedliche Dinge. Manche Menschen mögen Flugzeuge, dann ist die Fluggesellschaft für sie verantwortlich. Und diejenigen, die gerne zu Fuß gehen oder mit dem Auto fahren, müssen einen anderen Weg nehmen.

Wir können die Menschen nicht zwingen, ins Flugzeug zu steigen, nur weil es das Beste, das Schnellste und das Bequemste ist. Selbst das Bequemste will nicht jeder. Deshalb sieht man Menschen etwa rauchen oder bitteren Kaffee trinken, den sie für sehr gut halten, obwohl es ihnen schwindelig und unwohl wird, denken sie dennoch, Alkohol ist ausgezeichnet. Menschen mögen verschiedene Dinge. Also sind die Hölle, die Himmel und die Welt Wahlmöglichkeiten – Orte für unterschiedliche Temperamente. Wir können die Menschen nicht zwingen, in einer anderen Welt zu leben, wenn sie das nicht wollen. Nun zur zweiten Frage, wann und wie ihr Weltfrieden erlangen werdet. Die Antwort darauf liegt bereits zur Hälfte in der ersten Antwort. Wollten Sie wissen, wann die Menschen sterben oder was? Wann die Welt zerstört wird oder was?

Wann die Welt zerstört wird? Ist es das, was Sie wissen wollen? (Ja.) (…im Hinblick auf die Stunde. Zu viel angesammeltes Tötungskarma.) Ja. (Damit … wird gesagt, dass wir dem Jüngsten Tag entgegengehen.) Oh, ich verstehe. (Ja, ob wir den Tod wirklich überwinden oder ob wir irgendwann dort ankommen werden.) Wow. (Wann?) Wann? Na, wissen Sie was? Wenn wir sterben, ist das das Ende unserer Welt, ganz gleich, wie es dazu kommt. Angenommen, ich sterbe morgen, dann ist das für mich das Ende der Welt, weil ich dann die Welt nicht mehr sehe. Das ist also das Ende der Welt. Wir brauchen uns also keine Sorgen um das große Ende zu machen, denn früher oder später ist es für uns so oder so zu Ende. Die Frage ist nun: Was tun nach dem Ende unserer Welt oder der ganzen Welt?

Ich habe die Antwort darauf, nämlich dass wir auf eine andere Ebene gehen, die besser ist. Also bereiten wir uns ab heute vor. Wir bereiten uns vor. Ob es für Sie selbst endet oder ob die Welt es insgesamt beendet, spielt keine Rolle! Ist ganz egal! Wir werden an einen anderen Ort gehen. (Es gibt also einen mikro-individuellen Ansatz, würde ich sagen, wie …) Wie man die ganze Welt rettet, richtig? (Ja.) Nun, sie müssen sich selbst retten. Ich sage den Menschen z. B. immer: immer: „Ich kenne den Weg, in den Himmel zu kommen.“ Aber wenn die Menschen nicht in den Himmel wollen, was soll ich tun? Nicht jeder kommt und hört mir zu wie ihr. Verstehen Sie? (Ich verstehe.) Möchten Sie immer noch, dass ich sie zwinge, in den Himmel zu gehen oder mir zuzuhören?

(Meisterin, Sie haben gesagt, dass wir die Welt hinterfragen können. Aber in der Erleuchtung gibt es keinen großen Unterschied zwischen individuellen Unterschieden und…) Richtig. (Oder zwischen der Welt und dem Inneren…) Das werden Sie wissen, nachdem Sie Erleuchtung erlangt haben. (Gibt es individuelle…?) Das werden Sie wissen. (Gibt es ein Weltschicksal?) Es gibt kein Schicksal. Es gibt keine Welt. Es ist alles unsere eigene Illusion. Das werden Sie nach der Großen Erleuchtung wissen. All Ihre Ängste und Sorgen, dass die Welt untergehen könnte, werden verschwinden. In Ordnung? (Wunderschön. Danke.)

Dann werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen. Natürlich werden Sie weiterhin ein guter Bürger sein und Ihr Bestes geben. Wissen Sie, was wir jetzt tun hilft auch der Welt. Denn wenn wir auf die richtige Weise meditieren und Liebe und Licht ausstrahlen, kommt das vielen Menschen zugute. Denn es gibt immer Menschen auf dieser Welt, die das (innere himmlische) Licht praktizieren; deshalb bleibt die Welt so, wie sie jetzt ist. Wenn es überhaupt niemanden gäbe, der das (innere himmlische) Licht und die Tugenden praktiziert, wäre die Welt schon längst zur Hölle geworden. Was die Welt also von der Hölle unterscheidet, ist, dass es viele erleuchtete, große Heilige auf der Welt gibt, die Licht, Liebe und Segen ausstrahlen. Und was die Welt vom Himmel unterscheidet, ist, dass es nur wenige dieser Menschen gibt und nicht die ganze Welt. Wenn die ganze Welt praktizieren würde, dann würde sie Buddhas Land werden. Aber da die ganze Welt nicht praktiziert, ist es die (physische) Welt. Und es ist nicht die Hölle, weil es Menschen gibt, die gut sind, und solche, die böse sind. Das ist der Unterschied, und die Welt bleibt, wie sie ist.

Wenn man der Welt helfen will, dann praktizieren wir Tugenden; wir praktizieren das (innere himmlische) Licht. Das wird etwas helfen. Ob das Ende der Welt kommt oder nicht, werde ich nicht sagen. Es hängt vom Herzen und Willen der Menschen und vom Willen Gottes ab. Wir wissen nicht, was gut ist und was nicht. Wenn zum Beispiel ein Haus zu baufällig, gefährlich und unbewohnbar ist, würde man es dann aus Liebe zur Geschichte trotzdem in diesem Zustand erhalten? Nein, man muss es abreißen und ein neues bauen. Oder man muss etwas dagegen unternehmen, etwas errichten und das Ganze renovieren. Ähnlich ist es auch mit Gottes Plan: Wir müssen Gottes Willen kennen. Was auch immer Gott tun möchte, das ist richtig.

Jedenfalls seht ihr nach der Großen Erleuchtung, dass es keine Welt gibt, keine Menschen, nur Licht, nur Glückseligkeit und Glück. Alles andere ist nur ein Schatten dieses Lichts. Zum Beispiel: Ich bin hier, mein Schatten liegt an der Wand. Wenn man den Schatten zerstört, bedeutet das nichts. Man kann etwas hinter meinen Rücken stellen, damit man den Schatten nicht sieht. Und das bedeutet nicht, dass der Schatten tot ist, denn er ist gar nicht erst da. Es ist nur ein Schatten; ich bin hier. Die Seelen sterben niemals! Was immer für eine Katastrophe oder Sterben, es ist nur Illusion. Macht euch keine Sorgen ums Sterben. Ich „sterbe“ jeden Tag, ich lebe immer noch und lebe gut.

Es tut mir leid. Ich möchte Ihre Frage nicht als Witz auffassen, aber ich weiß nicht, wie ich Ihre ernsthafter antworten könnte. Es tut mir wirklich leid. Danke. (Wir können später noch mal sprechen.) Oh, richtig! Sie können mich später mehr fragen. Vielen Dank.

Bitte, meine Dame. (Ich habe eine Frage zum Vegetarismus. (Veganismus) Und ich verstehe, oder es erscheint mir logisch, warum wir kein Fleisch oder lebende Tiere essen. Aber warum ist es in Ordnung, dass wir Obst und Gemüse töten?) Vergleichen Sie es mal. Wissen Sie, Obst hat sehr wenig Bewusstsein. Pflanzen bestehen zu 90 % aus Wasser. Das Bewusstsein – nur sehr wenig. Natürlich sollten wir keine Gräser ausreißen oder Pflanzen ohne Grund töten, ich meine, nur aus Grausamkeit oder ohne jeden Grund. Aber wir müssen überleben, um Gott zu erkennen. Allein zu diesem Zweck müssen wir etwas veganes Essen zu uns nehmen. Wenn Sie darauf verzichten können, dann nur zu. (Danke.) Es ist nicht richtig, Pflanzen zu töten. Es ist nur so, dass wir es brauchen. Aber (Tier-Personen-)Fleisch ist nicht notwendig.

Ohne (Tier-Personen-)Fleisch können wir uns von veganer Nahrung ernähren. Aber ohne vegane Nahrung könnten wir nicht leben. Daher ist es der geringste, der minimale Schaden. Und das Nötigste. Wir tun es nicht nur wegen des Geschmacks oder aus Freude. Es ist nur die Notwendigkeit, die verzeihlich ist. „Wer für Brot stiehlt, ist nicht schuldig.“ Bitte denkt an die Bibel. „Wer für Brot stiehlt, ist nicht schuldig.“ Genauso ist es, wenn wir aus absoluter Notwendigkeit vegan essen, haben wir keine andere Wahl. Kein (Tier-Personen-)Fleisch, was isst man dann? Man muss vegan essen, Gemüse. Das ist also das Geringste; das Unvermeidbarste. Das ist also nicht sehr schuldhaft. Gott ist barmherzig.

(Meisterin ...) Ja. (Ich verstehe es so… Du hast gesagt, Hölle oder Himmel existieren. Jeder schafft sich seine eigene Hölle oder eigenen Himmel, je nachdem.) Richtig. (Bedeutet das, dass es so viele Höllen oder Himmel gibt, dass auch der Hund und die Katze sich ihre eigenen erschaffen können?) Und ich würde gerne verstehen, ob Hölle oder Himmel, in den Gedanken jedes Einzelnen existieren oder ob es sich um die Hölle und den Himmel handelt, die nach dem Tod eines jeden Einzelnen auf uns warten. Wenn ich darüber nachdenke, verwirrt mich das in Bezug auf die Reinkarnation.

(In manchen Fällen, wie der Buddha sagte, werden Menschen nach dem Ende dieses Lebens auf einem anderen Planeten wiedergeboren, oder wir werden vielleicht auf diesem Planeten wiedergeboren – aber nicht mehr als Menschen, sondern vielleicht als Hund, Katze oder was auch immer. Das bedeutet also, dass es in einer solchen Situation weder Hölle noch Himmel gibt, sondern dass sie einfach auf einem anderen Planeten wiedergeboren werden. Wie wäre es also mit ... das bringt mich zu der Überlegung, dass Hölle oder Himmel auf anderen Planeten anders gestaltet sind. Vielleicht gibt es Planeten, wo man glücklicher ist als auf diesem Planeten, und die Menschen nennen sie „Himmel“. Vielleicht. Das würde ich gerne wissen.) Sie haben gesagt, der Buddha habe die Hölle nicht erwähnt? (Ah, …er hat darüber gesprochen, aber ich bin immer noch verwirrt. Ich weiß es nicht.) Das hat er. (Sprechen wir über Reinkarnation? Wie sieht es mit Reinkarnation aus?) Reinkarnation ist die Seelenwanderung. (Ja.) Das Gesetz der Seelenwanderung. Nach dem Tod gehen Sie vielleicht in eine andere Lebensform über. Das nennt man luân hồ (Reinkarnation) auf Aulacesisch (Vietnamesisch). (Ja.) Nun, die Hölle, von der der Buddha sprach. Gehen Sie nach Hause und lesen das Erdschatz-Bodhisattva-Sutra. Das Kṣitigarbha-Sutra. Im Kṣitigarbha-Sutra sprach Buddha tatsächlich über die Hölle – warum sagen Sie nein? Er hat es getan. (Ja. Das verstehe ich.)

Okay. Nun, die Hölle entsteht in Ihrem Geist, aber sie ist auch außerhalb Ihres Geistes. Warum spreche ich von „in Ihrem Geist“ und „außerhalb“? Weil alles von unserem eigenen Geist erschaffen wird, wir das aber nicht wahrnehmen. Und wir glauben, es liege außerhalb von uns, und das verursacht unser Leiden und haben immer noch das Gefühl, sehr unter der Hölle oder unter der Situation zu leiden, die wir selbst erschaffen. Aber das ist der Trick von Maya. Das ist der Trick der Illusion. Deshalb können die Menschen sich nie davon befreien. Sonst hätte Buddha nicht kommen müssen, hätte (der Herr) Jesus Christus nicht kommen müssen. Denn so schrecklich, so unvorstellbar sind die Tricks von Maya – dem großen Magier. Er macht solche Dinge. Es ist Maya. Es ist keine Person, es ist nur eine Naturkraft, die Menschen verstrickt, verzaubert und in dieser Welt gefangen hält. Aber in der Zwischenzeit müssen wir darum kämpfen, aus dieser Illusion herauszukommen.

Photo Caption: Erkenne die Vergänglichkeit dieses Lebens und suche nach dem Ewigen.

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